Aktuell

Foto im Aufmacher von Alfred Stern

Letzte Änderung am Mittwoch, 29. November 2017 um 08:38:07 Uhr.

Wir haben neue Zahlen

Die Erfassung der Fundmeldungen ist eine Folge der Beringungsarbeit. Wir präsentieren Ihnen deshalb immer mal wieder ein paar aufbereitete Zahlen, die man gut lesen und verarbeiten kann. Hier finden Sie unsere Statistiken 2017

Die Jungstörche sind nun die Halbstarken

Im Kamerahorst wird´s eng

So erwachsen sind die Jungstörche geworden und wir freuen uns besonders über den Zustand unserer Schiersteiner Störche. Wenig Unfälle und Totfunde. Im Kamerahorst war die ganze Saison 2017 Friede, Freude, Eierkuchen. Alles in Ordnung. Die Brutsaison war sehr erfolgreich im Jahr 2017. In der unteren Galerie sehen Sie schon an den "Himmelbildern", dass die Störche bald aufbrechen werden. Sie sind fit und konnten reichlich Futter genießen. Die Kräfte brauchen sie auch für den weiten Flug in den Süden. Hoffen wir, dass wir viele Störche im nächsten Jahr wiedersehen.

 

Impressionen zum Ende der Saison von Thomas Geiger

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Wildtierrettung


Wir bieten keine explizierte Stochenrettung an, weil wir dafür weder die Räumlichkeiten haben, noch die tierärztliche Qualifaktion. Gerne teilen wir Ihnen an dieser Stelle mit, wo Sie sofort Hilfe bekommen, wenn Sie einen Storch oder ein anderes Wildtier verletzt vorfinden:

1. Allgemeine Nothilfe http://www.mobiler-tiernotdienst24.de/

2. Auffangstationen: http://www.mobiler-tiernotdienst24.de/wiufu/

Ganz in unserer Nähe, nämlich in Walluf, finden Sie die Tierklinik:
http://www.kleintierzentrum-walluf.de/

Beringung in Bern

Der einzige Jungstoch in Bern

Nun mal etwas ganz Besonderes. Ich gebe den Text aus der E-Mail weiter und auch die Links dazu. Wir empfehlen allen interessierten Storchfreunden dort mal reinzuschauen.

"Hallo nach Wiesbaden!
Wir hatten heute telefonisch Kontakt betreffend der Berner Störche. Hier das Video der heutigen Beringung des ersten Stadtberner Jungstorches seit über 50 Jahren:

https://youtu.be/WsiQXNUMOKs

Ich selbst bin allerdings "nur" der Techniker, der die Webcam auf www.berner-storch.ch eingerichtet hat. Es ist aber das mit Abstand tollste Projekt seit Jahren :) Es wird wohlwollend von der Armee finanziert, der das Gebäude mit dem Horst gehört, auf Anfrage von Storch Schweiz. Aufgrund des fehlenden DSL-Anschlusses läuft das Signal über UMTS, daher ist kein Stream möglich.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz,
Andi Jacomet

ah,ja!
Webpublishing | Hosting | Texte | Kurse
Andi Jacomet | Knüslihubelweg 22 | 3007 Bern
https://www.ahja.ch

Twitter https://twitter.com/ahjachFacebook https://www.facebook.com/ahja.ch "

 

Die Jungen sind flügge geworden

Der Kamerahorst

Dieses Jahr haben wir wirklich Glück gehabt. Ein verdienter Ausgleich zum Pech in der Vergangenheit, was den Kamerahorst angeht. Alle vier Jungen sind bis dato unversehrt. Drücken wir die Daumen, dass diese Jungstörche ihre ersten Flüge unbeschadet überstehen.

 

Vier Wochen gehen für die Jungen zu Ende

Es waren zu Beginn fünf Storchenkinder. Das letzte und damit auch schwächste Junge wurde bald von den Storcheneltern aufgegeben. So ist das in der Natur. Das Wetter spielt bis heute mit und Futter gibt es reichlich. Hoffen wir weiterhin auf prächtiges Gedeihen dieser vier Jungstörche.

 

Tag der offenen Tür 2017 naht

Sonntag, den 11. Juni 2017, veranstaltet die Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein e.V. den jährlichen Tag der offenen Tür.

Sie sind herzlich willkommen auf dem Gelände von Hessenwasser in Schierstein. Die Besucher haben die Möglichkeit den Störchen sehr nahe zu kommen. Mitte Juni ist zum Bestaunen der Störche ein guter Zeitraum, denn die Storcheneltern müssen ihre Jungen versorgen und immer wieder den Horst anfliegen. Das sind immerhin in diesem Jahr 31 Brutpaare, also 62 erwachsene Störche. In jedem Horst werden zur Zeit 3 bis 4 Junge gehegt und gepflegt. Da gibt es eine Menge zu beobachten und sehr häufig entstehen wunderbare Fotos.

Was gibt es sonst noch Besonderes? Das Modell eines Storchenhorstes in Originalgröße traf im letzten Jahr sowohl bei Kindern als auch bei den Erwachsenen auf Begeisterung. Das möchten wir wiederholen. Die Kinder - und die Erwachsenen- bauen einen Storchenhorst nach. Einhändig versteht sich, denn Störche haben auch nur den Schnabel zur Verfügung.

Alle wichtigen Infos finden Sie unter Tag der offenen Tür 2017

 

Die ersten zwei Jungen sind da

Pünktlicher geht es nicht mehr. Am 27. März sichteten wir das erste Ei im Horst und berichteten, dass es nun ca. 32 Tage dauern wird mit dem Schlüpfen. Violá, da sind die ersten zwei Jungen. Wir haben einen Videoausschnitt eingestellt, den Sie hier direkt betrachten können.

zum Video

Das erste Ei

haben wir gesichtet am 27. März. Gehen wir von einer durchschnittlichen Brutdauer von 32 Tagen aus, rechnen wir mit dem ersten Schlüpfen um den 27. April. Die anschließende Nestlingzeit beträgt ca. 60 Tage.

In der jetzigen Brutzeit wird der Horst weiter ständig verbessert, immer wieder ausgepolstert und gepflegt. Es brüten beide Storcheneltern. Die Brutablösung konnten wir gut festhalten in einem Video. Die Szene beginnt ab 035.

Wohnungsnot bei den Störchen

wir zählen ca. 30 Brutpaare. Ein paar Störche suchen immer noch ein Zuhause, d.h. einen leeren Horst. Eventuell wird es zu Vertreibungen von bereits besetzten Horsten kommen. Vielleicht finden die Nachzügler aber auch einen passenden Platz, der in ihren Augen bestand hat und mit Nistmaterial zu einem Horst heranwachsen kann.

Im Mast Nr. 17 4 Paare
Im Mast Nr. 18- 6 Paare
Im Mast Nr. 19- 3 Paare

Baumstumpf (Baum ohne Nummer) 2 Paare
Pumpenhäuschen Horst 27 1 Paar
Wallaufer Bucht a. Leinpfad,nicht i B 2 Paare
Platanen-Horste 25 und 28 a/b 3 Paare
um den Kamerahorst herum 9 Paare

Dreck-weg-Tag am 18. März 2017

Am 18. März hat die Jagdpächterin von Schierstein, Ute Meilinger, die auch Mitglied in der Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein ist, mit Schiersteiner Jägern und Mitgliedern der Storchengemeinschaft die jährliche Umweltsäuberung in der Schiersteiner Feldgemarkung organisiert und durchgeführt. Gesammelt wurde in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Diesen Text haben Sie letztes Jahr auch gelesen, bis auf das Datum. In diesem Jahr müssen wir ein paar Bilder mehr einstellen, weil uns sonst keiner glaubt, was wir wieder alles efunden haben. Wer wirft ein Sofa in die Natur, oder Chemikalien, oder Autoreifen. Dumme Menschen sterben nie aus, die wachsen nach.

Nochmals herzlichen Dank an alle Helfer, die so fleißig den Müll zusammen getragen haben.

Bilder zum Dreck-weg-Tag

Paarwechsel am 05. März 2017

Arbeitstag und Storchenkämpfe

Was ist denn da los?

Am Samstag, den 04. März 2017, haben wir uns zu einem Arbeitstag auf dem Gelände verabredet. Es gab viel zu tun. Vor allem aber konnten wir einige Kämpfe um den Kamerahorst beobachten.

Aufmerksame Zuschauser unserer Videoaufzeichnungen werden es bemerkt haben. Das Storchenpaar vom 18. und 25. Februar sah etwas anders aus, als das Paar in den Aufnahmen vom 05. und 06. März 2017. Das erste Paar hatte sehr weiße Brustfedern und der männliche Storch war beringt. Das neue Paar ist nicht beringt und die Brustfedern eines Storches sehen ziemlich schmutzig aus. Dieser Storch hat eine lange Flugreise aus dem Süden hinter sich.

Wir konnten am Samstag beobachten, dass sich das ursprüngliche Paar hat vertreiben lassen und ein ziemlich dominanter Storch es verstand, den ergatterten Kamerahorst zu verteidigen. Heftige Kämpfe spielten sich vor unseren Augen ab. Die Kamerabefestigung an der langen Stange bewegte sich und schwankte stark nach, als der vertriebene Storch direkt auf der Kamera landete. Er versuchte nun, quasi eine Etage höher als der Horst, den Eindringling zum Abfliegen zu überreden. Offensichtlich ist dem vertriebenen Storch eine erneute Besetzung dieses Horstes nicht gelungen.

Die Bilder vom Sonntag und den heutigen Montag zeugen von weiteren heftigen Auseinandersetzungen der Störche, denn so ohne weiteres ist der Kameramast nicht zu verdrehen. Ziemlich verschoben die Kamera. Wir werden daran arbeiten und die Kamera wieder ausrichten.

Insgesamt gab es einige Zuschauer. Außer den Störchen, haben uns andere Tiere beobachtet. Wir stellen die Aufnahmen ein, damit Sie sich selbst einen Eindruck verschaffen können.

 

Arbeitstag am 04. März 2017

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Frühlingsstimmung

Foto von Alfred Stern

im Wasserwerksgelände und auf dem Horst am Schiersteiner Hafen ist deutlich das fröhliche Klappern der Störche zu hören. Anfang März zählten wir 25 Storchenpaare. Ob sie alle im Herbst weggezogen sind ist zweifelhaft, denn wir haben im Winter eine kleine Gruppe von ca. 15 Störchen beobachtet.

Ein Paar hat jedoch ein besonderes Problem. Ihr großes, über viele Jahre aufgebautes und zentnerschweres Nest in einer Platane, ist abgestürzt. Um ein neues benutzbares Nest zu bauen, benötigt ein Storchenpaar zwei bis drei Wochen. Das konnten wir bereits beobachten. Auch die Horste in den Hochspannungsmasten sind durch den Stromnetzbetreiber im Herbst abgeräumt worden. Dort wird ebenfalls fleißig Nistmaterial gesammelt, um die Horste wieder aufzubauen.

Vom bisherigen Nistplatzangebot ausgehend können ohne weiteres 25 Storchenpaare in Schierstein brüten. Hoffen wir das Beste für 2017.

 

Störche sind wieder zurück

Die Webcam am Horst 3 ist seit 18. Februar aktiv

Fast alle Horste sind bereits mit Paaren belegt

Als wir gestern, am 18. Februar 2017, zur Aktivierung der Webcam auf das Gelände fuhren, trauten wir unseren Augen kaum. Mitte Februar und fast kein Horst mehr frei . Überall kopulierende Storchenpaare. Wir hoffen wieder auf reichlich Nachwuchs und störungsfreie Aufzucht der Jungen. Wir können dabei helfen.

Hunde anleinen bitte, auch wenn es nirgenwo steht (müßte sich eigentlich von selbst verstehen in dieser Region)
Drohnen über dem Wasserwerkgelände sind verboten
Müll immer in Abfallbehälter werfen

Es ist so einfach und wäre so schön, wenn sich alle Menschen daran halten könnten. Wenigstens zur Brutzeit, denn das kommt allen Tieren jetzt zu Gute, nicht nur den Störchen.

Aktuelle Storchensichtungen in 2017

Wir zählen 13 Störche auf dem Wasserwerk-Gelände. Zweige werden schon gesammelt und die Horstbildung hat begonnen. Es sind höchst wahrscheinlich unsere Überwinterer am Werke, denn die Neuankömmlinge aus dem Süden würden ganz anders aussehen.

Die Winterstörche bereiten sich auf die Heimkehrer vor. Hoffen wir, dass sich wieder reichlich Paare bilden.

Neue Rubrik Ringablesungen

Wir möchten Sie ermuntern und begeistern für die wichtige Ringablesung, denn ein erneuter Krankheitsfall macht es uns in diesem Jahr schwer, unsere Störche zu erfassen. Wir werden alle Ihre Ablesungen unter RINGABLESUNGEN veröffentlichen und die Bilder dazu einstellen, sofern vorhanden. Ihr Einverständnis wird selbstverständlich abgefragt und die Bilderrechte bleiben bei Ihnen. Auch wenn Sie keinen Wert auf Veröffentlichung legen, helfen Sie uns sehr mit Ihren Ringmeldungen.

Jetzt schon ein Dankeschön.